Worum geht es? Was ist geplant?

  • Geplante Bebauung des Grundstücks Dammweg 2c (neben Villa Zeitz).
  • Statt „grüner Lunge“ 8 Doppelhaushälften mit jeweils 252 qm Wohn- und Nutzfläche pro Haushälfte, Zufahrtsstraße und insgesamt 16 PKW-Stellplätzen.
  • Komplette Rodung des parkähnlichen Grundstücks mit altem Baum- und Pflanzenbestand. Davon 12 Bäume (Stammdurchmesser 35-65 cm), die besonders geschützt sind. 
  • Zerstörung eines wertvollen Lebensraumes für Tiere wie Igel, Eichhörnchen, Fledermäuse, Vögel und Bienen (teilweise geschützte Arten).
  • Opferung eines wertvollen Klima­regulators zu Gunsten des Profits und damit einhergehende, massive Verluste für die Allgemeinheit und die Natur.

Was würden Baumfällung und Bebauung des Grundstücks bedeuten?

  • Statt „grüner Lunge“, die viel zu Lebens­qualität und Gesundheit beiträgt, eine das Grundstück durchziehende „Mauer“ aus gesichtslosen Gebäuden und Versiegelung von Bodenfläche.
  • Äußerst sparsame Begrünung/Ersatzpflanzungen. Die vorgesehenen 10 neuen,­ kleinen Bäume (Stammdurchmesser ca. 6 cm!!!) würden die vorhandene Bepflanzung und deren Klimaleistung in keiner­ Weise kompensieren.
  • Behinderung der Durchlüftung.
  • Dadurch Verschlechterung der klima­tischen Situation in diesem Teil Wieblingens, der sich relativ nah an den Autobahnen befindet und dem das Heidelberger Stadtklimagutachten ohnehin bereits „bioklimatisch weniger günstige Bedingungen“ bescheinigt.

Wie soll die geplante Bebauung aussehen?

Die vereinfachten Visualisierungen wurden anhand der vorliegenden Planunterlagen und deren Maße/Angaben erstellt.

Isometrie der geplanten Bebauung von Südosten (graue Fläche = Verkehrsfläche & Stellplätze). Die "Baumstämmchen" der Ersatzpflanzungen entsprechen den Angaben ihres Umfangs in den Planunterlagen – sie hätten einen Durchmesser von ca. 6 cm (!!) und eine entsprechend geringe Höhe.

Perspektive vom Dammweg aus (Südosten). Bei Realisierung der Planung würde eine austauschbare, gesichtslose "Architektur" mit einer erdrückenden Wirkung auf ein Grundstück gequetscht, welches für diese Masse schlicht nicht geeignet ist. Optisch würde der Eindruck einer Mauer aus Gebäudeklötzen mit Wachturmcharakter entstehen – ein absoluter Fremdkörper ohne jegliches Identifikationspotenzial. Der Gebietscharakter würde drastisch und ausschließlich zum Negativen verändert.

Isometrie der geplanten Bebauung von Nordosten (graue Fläche = Verkehrsfläche & Stellplätze). Die "Baumstämmchen" der Ersatzpflanzungen entsprechen den Angaben ihres Umfangs in den Planunterlagen – sie hätten einen Durchmesser von ca. 6 cm (!!) und eine entsprechend geringe Höhe.

Perspektive vom Dammweg aus (Nordosten). Bei Realisierung der Planung würde eine austauschbare, gesichtslose "Architektur" mit einer erdrückenden Wirkung auf ein Grundstück gequetscht, welches für diese Masse schlicht nicht geeignet ist. Optisch würde der Eindruck einer Mauer aus Gebäudeklötzen mit Wachturmcharakter entstehen – ein absoluter Fremdkörper ohne jegliches Identifikationspotenzial. Der Gebietscharakter würde drastisch und ausschließlich zum Negativen verändert.

Gebäudeflucht der Nordfassade mit Zufahrtsstraße (grau) und "Blühstreifen" (grün).

Wofür setze ich mich mit meiner 
Unterschrift ein?

Prinzipieller Erhalt der Gartenanlage. Bei Bebauung intelligente, baumerhaltende Planung.

Denkbare Vision: Umwandlung in einen öffent­lichen, kleinen Park mit  Sitzbänken, Teich und Insektengarten zur Förderung der Artenvielfalt (Bürgerverein/Spenden). Ggf. sozial orientierte Nutzung der Räumlichkeiten des Hauses. 

Die Altstädter haben mit dem „Providenzgarten“ gezeigt, dass es sich lohnt, sich für den Erhalt von Grünanlagen in der Nachbarschaft einzusetzen (siehe RNZ-Artikel). Sie haben es geschafft, mit Grundstückseigentümer und Stadt in einen Dialog zu treten und 2,25 Millionen Euro für den Erhalt des Gartens als öffentlichen Park einzusammeln. Gelänge uns das in Wieblingen mit diesem Grundstück auch, könnten wir die vorhandene Raumqualität bewahren und für Wieblingen einen wunderbaren Erholungsort hinzugewinnen

 

Wer kann unterschreiben? 


 "Das Petitionsrecht im Grundgesetz (Art. 17) schließt alle in Deutschland Lebenden, also auch Minderjährige, mit ein. Vorausgesetzt werden sollte, dass Nicht-Volljährige den Inhalt einer Petition verstehen können und aus eigenem Entschluss heraus ihre Willensbekundung abgeben." (Open Petition)

Wo kann ich unterschreiben?

 Online: 

Open Petition

In Wieblingen (ab 15.9.): 

Brunis Lädle, Post/Appel, Fair & Quer, Buchladen, Apotheken, Bäckereien und andere

 

Ich bin dabei - ich unterschreibe!

Das freut uns sehr!